Gasanbieter Vergleich

Vergleichen Sie die aktuellen Gas Angebote miteinander - Es lohnt sich!

Gasanbieter

Die Preise für Energie befinden sich seit Jahren in einem fast durchgehenden stetigen Anstieg. Dabei erhöhen die einzelnen Energie-Lieferanten die Preise ihrer Tarife in recht unterschiedlichen Größenordnungen. Beim Betrachten der Gaspreise und ihrer oft beträchtlichen Schwankungen ist aber trotzdem davon auszugehen, dass die Qualität des gelieferten Gases - und im Unterschied zum Strom - auch dessen Art der Entstehung, keine Unterschiede aufweist. Gleiches Gas kommt aus gleichen Leitungen, aber der Kunde muss mehr oder weniger dafür bezahlen. Das immer wieder vorgetragene Argument der Gasanbieter, dass die Bindung der Erdgaspreise an die Ölpreise die Ursache stetiger Preisanhebungen sei, ist nur zum Teil stichhaltig und rechtfertigt nicht immer die Höhe der vorgenommenen Preissteigerung. Dabei wäre davon auszugehen, dass die seit der vor über 10 Jahren erfolgten Liberalisierung des Gasmarktes enorm gewachsene Anzahl von Gasanbietern zu einem Wettbewerb geführt hätte, der Preisdifferenzen in der vorliegenden Größenordnung ausschließt.

Aus mehreren Gründen kommt ein echter Wettbewerb zwischen den einzelnen Gasanbietern aber nur sehr schleppend in Gang, so dass die Zahl von über 700 Anbietern im krassen Widerspruch zu den vorhandenen Preisunterschieden von bis zu über 40 Prozent - bezogen auf vergleichbare Liefermengen - liegt. Gegenwärtig verfügen nur wenige Anbieter über Kapazitäten, die die Versorgung in größeren Teilen des Bundesgebietes erlauben. Ein echtes Hindernis hierfür sind die bestehenden verschiedenen Netzzonen in Deutschland, für deren Nutzung jeweils gesonderte Verträge abzuschließen sind und Durchleitungsgebühren erhoben werden. Ebenfalls gibt es Probleme bei der Regelung des Zugriffs auf die vorhandenen Gasspeicher-Kapazitäten. Allerdings steckt auch dort, wo die Zahl der für den Abnehmer verfügbaren Gasanbieter am größten ist, nämlich in den Ballungszentren größerer Städte, der Wettbewerb noch in den Kinderschuhen. Hier spielt vor allem die unverständliche Zurückhaltung der Gaskunden eine entscheidende Rolle, die den Vergleich zwischen den Anbietern und einen eventuell daraus abgeleiteten Wechsel zu einem günstigeren Konkurrenten, aus falschen Motiven heraus scheuen. Denn niemand muss Probleme, aus welchem Grund auch immer, bei der Aufrechterhaltung der Gasversorgung befürchten, da das Recht auf eine stabile Grundversorgung gesetzlich garantiert ist.

Da ein Ende der Preisspirale noch nicht absehbar ist, sollten die Abnehmer bei angekündigten oder vollzogenen Preiserhöhungen durch ihren bisherigen lokalen Grundversorger die Möglichkeit nutzen, durch einen Wechsel des Gasanbieters bares Geld zu sparen. Dabei sollte der Kunde ebenso auf die vertraglichen Bedingungen, wie Laufzeit, Kündigungsmöglichkeit und -frist sowie eventuelle Preisgarantien achten und diese in seine Entscheidungsfindung für einen eventuell neuen Gasanbieter einbeziehen. An dieser Stelle eine Bemerkung zu der von den Verbraucherschutzorganisationen empfohlenen Zahlungsverweigerung bei scheinbar ungerechtfertigten Preiserhöhungen. Die Verweigerung der Zahlung des Differenzbetrages zwischen dem bisherigen und und dem neuen Preis kann in einem Rechtsstreit mit ungewissen Ausgang münden. Richtig ist aber, dass der Kunde von seinem Gaslieferer den Nachweis der Notwendigkeit der konkreten Preiserhöhung fordern kann. Bis zum Erbringen desselben ist er berechtigt, die Zahlung der vorgenommenen Preiserhöhung auszusetzen.